Sonntag, 12. Juli 2020, 17.00 Uhr | Klosterkirche

Wiener Dreigestirn

Joseph Haydn ( 1732 – 1809 )
Missa brevis Sancti Joannis de Deo, Hob. XXII:7

für Sopran, Chor und Orgel

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Laudate Dominum, KV 339

für Sopran, Chor und Orgel

Franz Schubert ( 1797 – 1828 )
Deutsche Messe, D 872

für Chor und Orgel

Chor des Bach Collegium Zürich
Leitung : Bernhard Hunziker
Solisten :    

Carmela Konrad Sopran
Christian Scheifele Orgel

Karten: Kategorie I Fr. 55.- (nummerierte Plätze)
  Kategorie II Fr. 45.- (nummerierte Plätze)
  CHF 20.- (   Jugendliche, Studierende )
  Ermässigte Tickets Vereinsmitglieder:
  CHF 40.- Kat. I, CHF 35.- Kat. II
Vorverkauf: www.ticketino.ch
Hotline: Tel. 0900 441 441 (Fr. 1.00 / Min.)
Information: kontakt@rheinauerkonzerte.ch, Tel. 052 319 33 70
Abendkasse: Sonntag, 12. Juli 2020, ab 15.30 Uhr

Chor des Bach Collegium Zürich
▲ Chor des Bach Collegium Zürich

Haydn – Mozart – Schubert

Es ist ungemein reizvoll, diese drei grossen Komponisten einander gegenüberzustellen: zum einen, weil sie vieles verbindet, zum andern aber auch, weil sie als Vertreter dreier Musiker­generationen einiges trennt. Der Frühklassiker Haydn, noch stark geprägt vom Barock, wird gefolgt vom jüngeren Genius Mozart und schliesslich vom Romantiker Schubert. Vereint wird dieses Dreigestirn unter anderem durch ihren erweiterten Herkunfts- und Wirkungs­kreis Wien sowie durch ihr gewichtiges vokales, insbesondere auch sakrales – von der katholischen Kirche beeinflusstes – Œuvre.

Und doch steht jeder für sich als eigenständiger Ton­setzer da, erratisch ein weites Feld mittel­mässiger Zeit­genossen überragend, obwohl alle die Musik­sprache ihrer jeweiligen Epoche verkörpern. 

Das Programm wird ergänzt durch zwei Orgel-Toccaten von Georg Muffat (1653 – 1707).

20 Jahre Bach Collegium Zürich ( B  C  Z )
Das renommierte Zürcher Ensemble hat sich seit seiner Gründung 2000 ( 250. Todes­tag von Johann Sebastian Bach ) einen Namen geschaffen, vor allem was die historisch informierte Auffüh­rungs­praxis der Musik seines Namenspatrons anbelangt, der heute weit über die Landes­­grenze hinaus ausstrahlt. Der Chor besteht aus geschulten Stimmen und einem Orchester mit professionellen Musiker / -innen, welche auf Instrumenten historischer Bauweise spielen. In den zwei Dezennien seiner Existenz hat das B  C  Z einen Grossteil des Bachschen Werkes aufgeführt, darüber hinaus jedoch den barocken Schwerpunkt konti­nuierlich erweitert durch die Erarbeitung wichtiger Werke von der Renaissance bis zur Gegen­wart. Ein Höhe­punkt der intensiven Konzert­tätigkeit war die Einladung zu Konzerten in Leipzigs Thomaskirche 2010. Auch organisierte der Verein 2005, 2008 und 2011 Inter­nationale Bach-Tage in Zürich.

Auf grosse Resonanz stösst der Bachkantaten-Zyklus in Zürich, in welchem die kommentierten Kantaten – ihrem jeweiligen Sonntag im Kirchenjahr entspre­chend – auch im originalen, lutherischen Gottes­dienst aufgeführt werden. Das Jubiläums­jahr des B  C  Z wird heuer gekrönt durch die Aufführung von Bachs h-Moll-Messe im Wiener Stephansdom und die Einladung des Ensembles ans Leipziger Bachfest.


 

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