3. Konzert, Sonntag, 14. Juli 2019, 17 Uhr


Messe h-moll, BWV 232

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

 

Ensemble cantissimo

Barockorchester « Le buisson prospérant »

Gesamtleitung: Markus Utz

 

Robert Schneider Rezitation

 

Solisten:              

Iris-Anna Deckert, Claudia Böhme, Anja Bitter • Sopran

Dina König, Thomas Nauwartat • Alt

Maximilian Vogler, Berthold Schindler • Tenor

Israel Martins dos Reis, Roland Faust • Bass

Karten:

 

Kategorie I Fr. 55.- (nummerierte Plätze)

Kategorie II Fr. 45.- (nummerierte Plätze)

 

Fr. 15.- Ermässigung für Studierende und Vereinsmitglieder

Vorverkauf: www.ticketino.ch
Hotline: Tel. 0900 441 441 (Fr. 1.00 / Min.)
Information: kontakt@rheinauerkonzerte.ch, Tel. 052 319 33 70
Abendkasse: Sonntag, 14. Juli 2019, ab 16.00 Uhr
   

  Vergünstigungen für Mitglieder Verein Rheinauer Konzerte



Messe h-moll

Als der Zürcher Verleger Hans Georg Nägeli 1818 Bachs h-moll Messe als «grösstes musikalisches Kunstwerk aller Zeiten und Völker » pries, muss er geradezu prophetische Fähigkeiten besessen haben. Denn die erste nachweisliche Gesamtaufführung dieser monumentalen Komposition sollte noch 17 weitere Jahre auf sich warten lassen. Die h-moll Messe ist ein Schlüsselwerk der Musikgeschichte und das grossartigste musikalische Vermächtnis des Thomaskantors, das bis heute die Künstler auf der einen Seite und die Zuhörer auf der anderen Seite mit seiner barocken Pracht, Virtuosität und theologisch-überkonfessionellen Vielschichtigkeit in den Bann zieht. Das Manuskript der Messe zählt zum Unesco-Weltdokumentenerbe.

Der bekannte Schriftsteller Robert Schneider (« Schlafes Bruder ») schuf kurze Texte zu Bachs h-moll Messe, die in den « Fünf Tropen » das Thema Kindheit, Erwachsensein und wieder Kind werden umkreisen und als Denkanstösse zum Messetext eine Brücke ins Jetzt schlagen.


Aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens bringt das international gefeierte ensemble cantissimo dieses Meisterwerk zusammen mit dem Barock­orchester Le buisson prospérant und hervorragenden Solisten aus den eigenen Reihen zur Aufführung.


Ensemble cantissimo
Ensemble cantissimo

Das im Jahre 1994 gegründete ensemble cantissimo gehört zu den gefragtesten Vokalensembles im deutschsprachigen Raum. Der Name ist Programm: «cantissimo» bedeutet die Fokussierung auf a-cappella-Gesang; dabei gilt das Hauptinteresse seit jeher « unerhörter » Musik abseits des üblichen Repertoires.

Mit seinen charakteristischen Interpretationen und der spannenden Programmauswahl begeistert der Chor mit SängerInnen aus Deutschland und der Schweiz unter der Leitung von Markus Utz die Kritiker und das Publikum gleichermaßen. Regelmäßige Einladungen zu namhaften Konzertfestivals sowie die enge Zusammenarbeit mit Rundfunkanstalten zeugen von der hohen Wertschätzung, die der Vokalkunst des Ensembles entgegengebracht wird.
 www.cantissimo.de

Auch bei den zahlreichen CD-Einspielungen von cantissimo stehen besondere Raritäten wieder entdeckter Chormusik im Mittelpunkt. So beschäftigen sich die Aufnahmen mit den geistlichen Werken des Mozart-Lehrers Giovanni Battista Martini (Label Membran 2007) oder dem Marienzyklus « Mater Dei » des Freiburger Komponisten Franz Philipp (Label Spektral / SWR 2008). Außerdem erschien 2010 die BR-Koproduktion « I Himmelen » mit Skandinavischer Chormusik (Label Spektral / BR 2010). Der Carus-Verlag Stuttgart engagierte 2011 das Ensemble für die Ersteinspielungen der Chorwerke des Brahms-Zeitgenossen Heinrich von Herzogenberg, die inzwischen auf drei CDs in einer repräsentativen Auswahl zu hören sind.


Das Orchester Le buisson prospérant setzt sich aus hervorragenden Berufsmusikern zusammen, die alle über Orchestererfahrung verfügen und auch solistisch aktiv sind. Jörg Ulrich Busch hat es anlässlich der Gründung der Bach-Vesper der Friedenskirche Bern 1999 zusammengestellt.

Seit 2005 spielen die Musikerinnen und Musiker auf einem historisch mensurierten Instrumentarium. Heute begleitet das Orchester sowohl grosse symphonische Chorwerke der Romantik als auch barocke Kantaten und Werke der Klassik.



Markus Utz

Markus Utz ist Professor für Dirigieren und Chorleitung an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 2001 – 2008 prägte er als Bezirkskantor und Musikdirektor am Konstanzer Münster die Kirchenmusikszene am Bodensee. Zuvor führte ihn sein Studium nach München, Detmold und Stockholm zu Gerhard Weinberger, Anders Eby und Eric Ericson. Neben Auszeichnungen als Organist in verschiedenen Wettbewerben bekam er Dirigenten-Stipendien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Scandinavian Bach Academy unter Sir Andrew Parrott. Im Jahr 2003 war er Finalist beim Eric Ericson Award. Markus Utz ist einer der erfolgreichsten deutschen Chordirigenten und Leiter des « ensemble cantissimo », mit dem er sich mit besonderen Programmen, zahlreichen Rundfunk-Produktionen und hoch gelobten CD-Einspielungen einen hervorragenden Namen im In- und Ausland gemacht hat. Neben seinen Verpflichtungen als Professor folgt er zahlreichen Einladungen als Juror, Kursleiter und ist Gastdirigent namhafter Chöre.



 

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